Bericht zum JtfO-Landesentscheid in Scheeßel am 20./21. Februar 2018

Spannung bis zur letzten Sekunde: Die Jungen der Jahrgänge 2003 bis 2005 (WK III) haben das Basketball-Landesfinale des Wettbewerbs Jugend trainiert für Olympia mit 39:40 gegen die IGS Göttingen verloren. Auch das zweite Team des Gymnasiums Bad Essen, die Mädchen der Jahrgänge 2001 bis 2003 (WK II), musste sich erst im Endspiel dem Gymnasium am Kattenberg Buchholz geschlagen geben (16:44). Nur die Sieger vertreten Niedersachsen beim Bundesentscheid in Berlin. „Zweimal Zweiter, das ist natürlich ärgerlich. Aber es ist trotzdem eine besondere Leistung und Bestätigung der tollen Arbeit, die der TuS Bad Essen im Basketball leistet“, sagte Lehrer Daniel Hüsemann.

Zuerst waren die Schülerinnen in Scheeßel im Einsatz. Obwohl alle acht Mädchen für den TuS spielen, war das Felix-Klein-Gymnasium Göttingen mit Spielerinnen des ASC und der BG Göttingen Favorit. Zur Pause (12:19) und in der 13. Minute (14:24) sah es so aus, als ob das GBE-Team das Nachsehen haben würde. Doch ein 14:2-Lauf brachte Bad Essen wenige Sekunden vor Schluss mit 28:26 in Führung. Zwar gelang Göttingen quasi mit der Schlusssirene noch der Ausgleich. In der dreiminütigen Verlängerung behielten Thea Alschner & Co. aber die Nerven und setzten sich nach insgesamt 23 Spielminuten mit 36:32 durch.

Im Halbfinale kam es zum Duell mit der IGS Helpsen aus dem Bezirk Hannover. Der Gegner hatte das Auftaktmatch gegen Buchholz 0:78 verloren. Auch die GBE-Mädchen hatten keine Mühe, alle punkteten beim 56:8-Erfolg.

Gegner im Endspiel war das Gymnasium am Kattenberg (GAK) Buchholz mit Talenten der BG Rotenburg/Scheeßel. Zwar gelang dem von Daniel Hüsemann und Lars Herrmann (TuS) betreuten Team aus Bad Essen mit dem ersten Angriff gleich der erste Korb. Danach blieb Bad Essen aber sieben Minuten ohne Zähler, und Buchholz hatte sich auf 16:2 abgesetzt. Mit 8:23 ging es in die Pause. Angeführt von Juniorennationalspielerin Lotta Stach gab sich das GAK auch im zweiten Durchgang keine Blöße und feierte die Qualifikation für den Bundesentscheid. „Die Mädchen können trotzdem stolz sein“, meinte Daniel Hüsemann.

Für das GBE spielten: Lisa Fenger, Marie Schleußinger, Pia Langewellpott, Marlene Ohmäscher, Nisa Kunt, Thea Alschner, Anneke Koch und Katharina Hoffmeier.

Am nächsten Tag waren die Jungen an gleicher Stelle zu Gast. Auch sie mussten zum Auftakt gegen Göttingen (IGS) mit Spielern aus der Landesliga und U-16-Bundesliga ran. Nach einem kurzen Durchhänger (8:14; 6. Minute) war die Partie zur Pause fast ausgeglichen (17:18). Bis zur 19. Minute lag Göttingen in Führung (31:32), ehe das GBE das Kommando übernahm und 39:32 gewann.

Auch bei den Jungen war das Halbfinale eine klare Angelegenheit. 55:28 lautete das Endergebnis gegen die Käthe-Kollwitz-Schule Hannover. Im Finale hieß der Gegner erneut Göttingen (40:23 gegen die Eichenschule Scheeßel).

Diesmal war Bad Essen von Beginn an besser im Spiel und führte zur Halbzeit mit 23:15. Göttingen übernahm in der 14. Minute die Führung (25:26). Beim Stand von 33:40 in der 18. Minute schien der Sieger schon festzustehen, doch das GBE verkürzte auf 39:40. Der Siegtreffer gelang aber nicht mehr. „Es war ein Herzschlagfinale mit mehreren Führungswechseln. Trotz des großartigen Einsatzes jedes einzelnen Spielers konnten wir es nicht mehr drehen. Doch mit dieser herausragenden Leistung kann sich die GBE-Auswahl erhobenen Hauptes auf den Wettbewerb im nächsten Jahr freuen“, lobte Lehrer Jan Philip Schnieder.

Für das GBE spielten: Carl Zuther, Nanouk Hellbaum, Luc Ellmer, Finn Ponzel, Bastian Brockschmidt, Adrian Kuchenbecker, Louis Brand, Malte Suckau und Matthias Hoffmeier.
 
Lars Herrmann

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