Schülerbericht der Berlinfahrt 2014

Auch in diesem Jahr hieß es für den Jahrgang 11 des GBE wieder „Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!!!“ In der Bundeshauptstadt erlebten wir fünf anstrengende, aber unvergesslich schöne Tage, an die wir sicherlich noch lange denken werden.

Am Montagmorgen ging es für uns ca. 80 Schüler sowie acht begleitenden Lehrkräften von Osnabrück aus per Zug Richtung Osten. Selbst das Einsteigen war schon die reinste Hektik und verursachte so ein Chaos, dass wir schon, bevor wir einen Meter gefahren sind, Verspätung hatten (Für die, die sich immer fragen warum die Bahn so spät kommt ;-) ).

Nichtsdestotrotz kamen wir nach 3 ½ Stunden Fahrt endlich in Berlin an und konnten die bahnhofsnahen Hostels gut und schnell erreichen, in denen jeweils etwa die Hälfte des Reisetrosses untergebracht wurde. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das A&0 Hostel (mit Dachbar) und seine Mitarbeiter auf jeden Fall komfortabel, sauber und freundlich waren, sofern sie nicht rumgebrüllt haben, wie schlecht wir doch Fahrstuhl fahren könnten. Soviel dazu.

Doch auch das Programm hat mir gefallen und wurde sehr vielfältig ausgesucht und ermöglicht. Ob Olympiastadion, East Side Gallery, Stasi-Unterlagen-Behörde, Gedenkstätte Sachsenhausen, Flughafen Tempelhof (sehr sehr beeindruckend, auf jeden Fall einen Besuch wert!!!), Museum für Fotografie, Bundestag, Musiktheater oder Mauergedenkstätte – Jeder Programmpunkt schient interessant zu sein und es war oftmals schade, dass man zeitlich nicht alle Veranstaltungen besuchen konnte.

Natürlich hatten wir Schüler in Berlin nicht nur Kunst und Kultur im Sinn, unsere freie Zeit konnten wir sinnvoll durch Shoppen, neue Orte per öffentliche Verkehrsmittel erkunden oder durch Entspannen an der Spree verbringen, etwa in dem bahnhofsnahen Spreecafe, in dem wir zum Teil auch Freunde der Ursulaschule trafen, die zur selben Zeit nach Berlin reisten.

Am Freitagabend waren – ich glaube, ich kann hier für den gesamten Jahrgang sprechen - alle ein klein wenig traurig, die Heimfahrt antreten zu müssen, die um 22 Uhr in Osnabrück endete. Ich bin der Meinung, dass die Berlinfahrt in diesem Jahr ein absoluter Erfolg war, der nicht nur Spaß und Wissen vermittelte, sondern auch den Zusammenhalt untereinander gestärkt hat.

Wir, der jetzige Jahrgang 12, bedankt sich bei allen teilnehmenden Lehrkräften (Eh,Kn,Lm,Lt,Nz,Po,Rt,Vo) für die professionelle, sympathische und organisierte Art eine so große Gruppe zu leiten, zu koordinieren und wieder sicher nach Hause zu bringen. Besonderer Dank gebührt hierbei Herrn Vogel, der sicherlich den größten organisatorischen Anteil übernommen hat und der auch vor Beginn der Fahrt ständiger Ansprechpartner für Schüler und Eltern war.

Matthias Maßmann