Ruderwanderfahrt 2008 auf Hase und Ems

Unsere Ruderwanderfahrt begann ziemlich zeitig am Bootshaus in Bad Essen, nachdem wir das viele Gepäck verstaut hatten, ging es erst einmal mit dem Auto los. Nach längerer Autofahrt kamen wir auf einem Parkplatz in Löningen an, dort machten wir die Boote fertig und legten ab. Es konnte losgehen! Am Anfang schien noch alles gut zu laufen, wir waren begeistert wie ruhig die Haase doch war und fanden es viel besser als auf unserem Kanal zu rudern, doch diese Meinung hatten wir nur auf den ersten paar Kilometern. Es stellte sich heraus, dass es viel schwerer war als wir dachten, und hinzu kam noch der ständige Wechsel von Sonne und Regen. Als wir dann endlich eine Pause machten, kam es uns vor, als wären wir schon eine Ewigkeit gerudert, doch das war nicht so. Naja wir tankten neue Kraft und es ging weiter, diesmal mit dem Ziel zeitig anzukommen um das Freibad in Haselünne noch erreichen zu können, da dieses schon zeitig zumachte. Leider schafften wir es nicht, trotzdem waren wir froh, angekommen zu sein. Wir bauten unsere Zelte auf und grillten. Am Abend gingen wir dann noch ein Eis essen und schauten uns die Stadt an.

Der nächste Morgen kam recht früh. Bei unserem ausgedehnten Frühstück zeigte sich erstmals, dass die meisten einen fast unüberwindbaren Hunger hatten, dementsprechend war auch die Anzahl der Brötchen sehr groß. Nun ging es aber weiter und zu unserem Entsetzen war die Strecke nun noch länger als die am vorigen Tag. Aber wir machten mehrere Pausen an Sandbänken, wo wir badeten und etwas aßen. Angekommen in Meppen reinigten wir die Boote, die im übrigen ziemlich dreckig waren, und wir waren alle recht froh, dass wir die Nacht im Bootshaus verbringen konnten, da der Regen zugenommen hatte. Auf das Pizzaessen hatten wir uns schon den ganzen Tag gefreut und am Abend gingen wir dann in die Stadt und aßen Pizza. Schließlich waren wir alle sehr müde und ausgepowert und waren froh in den Betten zu liegen.

Der nächste Morgen begann wieder mit einem sehr großen Frühstück und diesmal waren es sogar noch mehr Brötchen als am Vortag. Die letzte Etappe war angebrochen und wir alle waren gespannt auf die Schleuse, die uns erwartete. Diese war schnell erreicht und wir bewältigten sie ohne Probleme. Nach der Schleuse begann das Wettrennen und es war erstaunlich, dass genau das Boot gewann, welches die letzten Tage immer als letztes am Ziel ankam. Leider begann dann das starke Gewitter. Nachdem wir noch ein Eis gegessen hatten ging es dann allmählich nach Hause.

Am Ende kann man nur sagen, dass es wirklich eine sehr schöne Fahrt war. Das Rudern war zwar anstrengend, hat jedoch großen Spaß gemacht!

Lisa

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