Rede vor der UN-Generalversammlung aus dem Kurs PW 12 eN

Produktionsorientierte Aufgabenstellung zum Semesterthema "Internationale Friedens- und Sicherheitspolitik"

Neue Kriege!? Bekämpfungsmöglichkeiten asymmetrischer Kriege und terroristischer Gruppierungen in einer multipolaren Welt scheinen für die globale Staatengemeinschaft eine große Herausforderung zu sein. Im Kontext des Semesterthemas "Internationale Friedens- und Sicherheitspolitik" entwickelten Schüler eines PW-Kurses auf erhöhtem Niveau Ideen, diesem Problem entgegenzutreten. Das Setting bestand aus einer Simulation einer Sitzung der UN-Generalversammlung in New York, in der die Schüler ihre Ideen in Form von einer kurzen Rede präsentierten. Schauen Sie sich ein gelungenes Beispiel an:

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kollegen und Kolleginnen,

im heutigen Zeitalter des Terrorismus sind die Demokratie, die Sicherheit der Öffentlichkeit und die Werte des Westens so gefährdet wie noch nie. Immer wieder versuchen terroristische Gruppierungen und Organisationen, Schaden anzurichten unschuldige Menschen umzubringen und so die Gesellschaft und somit auch die Demokratie anzugreifen und zu spalten.
Dies hat unter anderem auch etwas mit den asymmetrischen Kriegen zu tun, wobei viele verschiedene Kleingruppen, welche untereinander vernetzt sind, versuchen zum Teil Gewalt mit ihrem „Glauben“ zu begründen. Dabei nutzen diese Kleingruppen das sogenannte „Nadelstich-Prinzip“, bei dem sie durch Anschläge und Attentate die jeweiligen Staaten provozieren, schwächen und in Angst versetzen. Diese Attentate fordern immer wieder Leben – immer wieder unschuldige Tote.
Dies ist somit unter keinen Umständen zu dulden und muss in jeglicher Hinsicht, vereint und gemeinsam, bekämpft werden. Dabei gibt es viele Punkte, die wir klären und verbessern bzw. weiterentwickeln müssen. Alle Länder, alle Verbündeten und befreundeten Staaten müssen ihre innere Sicherheit stärken und die Terrorabwehr perfektionieren und fördern.
Dabei darf man sich nicht nur symbolisch auf die Hauptstädte beschränken, sondern es muss möglichst bürgernah im ganzen Land durchgesetzt werden. Besonders im Osten muss die Vernetzung gestärkt und die Freundschaften ausgeweitet werden, um die vermeintlich leichten Ziele vor den terroristischen Gruppierungen und Organisationen zu schützen. Dafür muss man diesen Gruppierungen den Nährboden entziehen und den Zulauf bzw. die Rekrutierung neuer Kämpfer verhindern.
Die wohlhabenden Staaten müssen mit Hilfsgeldern die wirtschaftsschwachen und instabilen Staaten unterstützen, um für die Bildung und Zufriedenheit in der Bevölkerung zu sorgen.

Somit ist abschließend zu sagen, dass wir gemeinsam besonders erfolgreich gegen den Terror vorgehen müssen. Wir haben einen bedeutenden Einfluss auf diese Entwicklung. Wir müsssen handeln!

Danke
 
Philipp Meyer, Jg. 12

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