Der Historiker und Migrationsforscher Prof. Jochen Oltmer am GBE

Am 14. Juni 2018, kurz vor den Sommerferien, hatten die Geschichtskurse des Jahrgangs 11 auf erhöhtem Niveau die Gelegenheit, einen Vortrag des Historikers und Migrationsforschers Prof. Jochen Oltmer über das zurzeit politisch und gesellschaftlich hochaktuelle Thema „Migration“ zu hören.

Prof. Oltmer war schon einige Male erfreulicherweise bereit, den Schülerinnen und Schülern der Geschichtskurse am GBE das zentrale Thema seiner Forschungsarbeit – Formen, Ursachen und Folgen von Migration - auf sehr anschauliche und interessante Weise der jungen Zuhörerschaft näherzubringen.
 
Diese Thematik war den Schülerinnen und Schülern nicht fremd, denn das Thema Migration war eines der Schwerpunkte des laufenden 2. Schulhalbjahres 2017/18:
 
Flucht und Vertreibung im Umfeld des Zweiten Weltkrieges
 
In seinem interessanten und auf die Zuhörerschaft sprachlich und inhaltlich sensibel abgestimmten Vortrag erläuterte Prof. Oltmer , dass das Thema Migration nicht nur in geschichtlicher Hinsicht von Wichtigkeit ist, sondern gerade auch heute allerhöchste Priorität im politisch-gesellschaftlichen Geschehen besitzt:
Flüchtlingswelle, Flüchtlingsströme, Asylsuchende, Flüchtlingskrise seien in diesem Zusammenhang nur als Stichwörter genannt.

Dieser Zusammenhang interessierte dann auch die Schülerinnen und Schüler in besonderem Maße, sodass sie im Anschluss an den Vortrag eine ganze Reihe von Fragen stellten, die Prof. Oltmer detailliert beantwortete.

Wir freuen uns sehr, dass Prof. Oltmer immer wieder bereit ist, die so immens wichtige Thematik den Schülerinnen und Schülern zu veranschaulichen.

Herzlichen Dank an Prof. Oltmer für seinen Einsatz für das GBE!
 
Se
 
Informationen zur Vita von Professor Oltmer:
Jochen Oltmer (* 5. August 1965 in Wittmund) ist ein deutscher Historiker und Migrationsforscher sowie Apl. Professor für Migrationsgeschichte am Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) und am Historischen Seminar der Universität Osnabrück. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in der deutschen, europäischen und globalen Migration vom späten 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart.

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