Besuch im Gestapo-Keller in Osnabrück

Hochniveaukurse Geschichte des Jahrgangs 12 in der Gedenkstätte Gestapokeller Osnabrück im Schloss –Universität Osnabrück

Am Donnerstag, dem 24.01.2014, unternahmen die Geschichte-Hochniveaukurse von Frau Lamott und Frau Seiters des Jahrgangs 12 eine Exkursion in die Gedenkstätte Gestapokeller Osnabrück.

Unter der engagierten Moderation von Frau Becker, einer ehrenamtlich Mitwirkenden der Gedenkstätte , konnten die Schülerinnen und Schüler anhand von Verhörakten der von der Gestapo inhaftierten und gequälten Gefangenen aus Osnabrück und den umliegenden Ortschaften ( so auch aus Ostercappeln und Kalkriese – ganz in der Nähe von Bad Essen) einen nachhaltigen Eindruck hinsichtlich des Vorgehens der Gestapo gegenüber denjenigen erlangen, die aus der sogenannten „Volksgemeinschaft“ der Nationalsozialisten ausgeschlossen waren:

So erfuhren sie beispielsweise von einem „Erbbauern“ aus Kalkriese, der wegen eines Verhältnisses mit einer auf seinem Hof als Zwangsarbeiterin beschäftigten Polin in die Hände der Gestapo fiel und letztlich deswegen im Konzentrationslager umkam.

Neben diesem persönlichen Schicksal wurden weitere zahlreiche  Beispiele der Verbrechen der Gestapo in Osnabrück an sogenannten "Volksfremden" durch die Schüler erforscht.

Durch die Beschäftigung mit dem konkreten Aktenmaterial konnten die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in die Willkür, Methodik und vor allem menschenverachtende Motivation und Vorgehensweise der  Gestapo erhalten. Insgesamt eine nach Ansicht der Teilnehmerinnen und Teilnehmern  erkenntnis- und gewinnbringende Exkursion!

Se/Lt

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