Außergewöhnlicher Gast am GBE

Besuch eines Deutschlehrers von der Elfenbeinküste

Am 15.08.2013 hatte unsere Schule Besuch… Von einem Deutschlehrer.
Eigentlich nichts Besonderes oder? Wenn dieser Deutschlehrer nicht von der Elfenbeinküste käme…


Zwei Wochen weilte Sekaseka in Deutschland, davon eine Woche bei einer Familie in der Nähe von Bad Essen. Den Gymnasiallehrer, der in seiner Heimat an einer Schule mit ca. 3000 Schülern unterrichtet, interessierten die Gestaltung des Unterrichts sowie der Umgang zwischen Schülern und Lehrern. Dazu hospierte er einen Unterrichtstag und tauschte sich mit Kollegen und Schülern aus.


Im Verlauf des Tages stellte sich der außergewöhnliche Gast auch den Fragen der Schülerzeitung:


Wie heißen Sie?
Mein Name ist Claude Sekaseka.

Woher kommen Sie?
Ich komme von der Côte d'Ivoire. Das ist französisch, weil man dort Französisch spricht. Bei euch hier heißt es Elfenbeinküste.

Warum sind Sie Deutschlehrer geworden?
Ich fand, dass Deutschland eine sehr interessante Geschichte hat. Ich wollte die deutsche Geschichte nicht nur lesen, sondern auch verstehen. Außerdem habe ich großes Interesse an Sprache allgemein, deshalb fiel mir das Deutschlernen auch nicht schwer. Ein weiterer Grund war, dass ich die Deutschen und deren Kultur kennen lernen wollte.

Gibt es einen Unterschied zwischen dem afrikanischen und dem deutschen Deutschunterricht?
Also ich habe keine großen Unterschiede bemerkt. Für meine Schüler ist Deutsch eine Fremdsprache, und dementsprechend kompliziert. Außerdem machen wir im Unterricht deutlich mehr Grammatik und Wortschatz.

Was finden Sie am deutschen Deutschunterricht besser?
Die Schüler reagieren besser und schneller auf die Fragen der Lehrer. Die Antworten und die Ausdrucksweise sind sehr frei und locker. Außerdem habe ich eine besondere Atmosphäre in der Klasse gespürt, das war sehr schön.

Was finden Sie am afrikanischen Deutschunterricht besser?


Die Antwort auf diese und weitere Fragen könnt ihr in der nächsten Ausgabe der GBE-Zeitlupe lesen.

L. Notzon,  Merle Marie Schulz und Sarah Polkehn (für die Schülerzeitung)

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