Hollandaustausch CCNV-GBE 2012/13

22.04.2013

Am Montagmorgen um 8:30 ging es endlich los, die Fahrt nach Holland, um unsere Austauschpartner wiederzusehen. Alle waren sehr aufgeregt und gespannt auf die kommenden fünf Tage. Schon im Bus war die Stimmung super, einige hatten sogar Instrumente dabei, und so ging die Fahrt wie im Flug vorbei. Wir hatten sogar noch Zeit kurz ans Wasser zu fahren, bevor wir herzlich, schon auf der Straße zur Schule, von den Holländern und Holländerinnen empfangen wurden.

Alles war super organisiert und wir haben in Gruppen Spiele gespielt , durch die wir uns nach einem halben Jahr wieder näher gekommen sind. Da so gutes Wetter war, konnten wir uns sogar draußen aufhalten und Kuchen und Getränken genießen.

Anschließend sind wir zu den Gastfamilien gefahren und hatten Zeit die Familie kennenzulernen und in Harderwijk in großer Runde zu quatschen und in der Sonne zu sitzen.

Abends um 19:00 haben wir uns dann noch bei Jantien getroffen, die viel Platz für alle hatte und ein Lagerfeuer, auf dem wir Marshmallows schmelzen konnten. Es war eine gemütliche Atmosphäre und ein schöner Abschluss für unseren ersten Tag.

23.04.2013

Am Dienstag konnten wir, ungewöhnlich für uns, ausschlafen, da der Unterricht erst um 9:20 beginnt. Fast alle sind mit dem Fahrrad zur Schule gefahren. Der Fahrradplatz war riesig mit hunderten Hollandrädern. Wir wurden in 2 Gruppen geteilt und durften erfahren, wie der niederländische Unterricht abläuft. Anders als bei uns, hatte der Lehrer im Philosophieunterricht einen Holzhammer, um für Ruhe zu sorgen, was uns erst erschrak. Nach einer Pause und einem Projekt über den Palast in Apeldoorn, den wir am Donnerstag besuchen wollten, hatten wir einen tollen Sportnachmittag. Da die Hallen kleiner sind als unsere, mussten wir beim Basketballspiel gar nicht so viel hin und her laufen wie sonst. Danach hatten wir frei und fast alle haben sich bei Mc Donalds getroffen, um zu essen und zu reden.

Am Abend haben wir dann noch ein Lagerfeuer am Strand gemacht. Das war sehr schön und gemütlich, fast so wie im Urlaub.

24.04.2013

Am Mittwoch sind wir mit dem Bus nach Amsterdam gefahren, worauf jeder schon die ganze Zeit gewartet hatte. In einer Stunde waren wir schon da und dank Herrn Strunks Einsatz als Reiseführer schon gut über die Hauptstadt informiert.

Erst haben wir dann eine Rundfahrt mit dem Boot gemacht, durch die Stadt, die von einem Fluss umgeben ist. Da das Wetter perfekt war (22°C), konnten wir tolle Fotos von den kleinen Häusern und den vielen Fahrrädern am Wasser machen und einen tollen Eindruck von Amsterdam bekommen.

Danach hatten wir fast vier Stunden Zeit um zu Bummeln, die Stadt zu erkunden und ein Fragequiz zu beantworten.

Zur Krönung dieses tollen Tages sind wir dann noch kurz in das Reichsmuseum gegangen, was für alle sehr eindrucksvoll war. Wir hatten zwar nur eine halbe Stunde, da hunderte Menschen aus ganz Europa in das Museum wollten, jedoch konnten alle das berühmte, riesengroße Bild „Nachtwache“ bestaunen und sogar Fotografieren war erlaubt (ohne Blitz).

Erschöpft von allem haben wir uns dann wieder auf den Rückweg gemacht und haben Zuhause zusammen mit der Familie gegessen. Die Gastfamilien sind sehr nett und frischen gerne ihr Deutsch wieder auf. Das Essen war sehr lecker und so konnten wir uns dann zum Fußballspiel Dortmund gegen Madrid (Dortmund hat übrigens 4:1 gewonnen) zu Mariska aufmachen. Trotz den vielen Leuten hatte Mariska alles im Griff und hat uns sogar noch mit Pizza, Snacks und Getränken versorgt.

25.04.13

Am Donnerstag sind wir zum Palast Het Loo, dem Lustschloss der königlichen Familie, wo bereits viele berühmte Persönlichkeiten, wie die Frau des aktuellen Königs gewesen sind, gefahren. Wir hatten Zeit das Schloss und die vielen Räume zu besichtigen und auch den prunkvoll angelegten Garten, der fast wichtiger als das Schloss ist, zu bestaunen. Anschließend sind wir nach Deventer gefahren und haben in Gruppen mit einem Reiseführer die wichtigsten Gebäude der Stadt besichtigt und fotografiert. Danach hatten wir noch eine Stunde Zeit die Stadt alleine zu erkunden, etwas zu essen oder etwas zu Bummeln in den kleinen Geschäften.

Sehr erschöpft sind wir dann um 17:00 wieder zuhause angekommen und hatten gar nicht viel Zeit, da das Abschiedsfest anstand. Hier gab es wie immer leckere Snacks und Baguette mit Dips, gute Musik und viel liebevoll geschmückten Platz zum Tanzen, Lachen und Reden.

26.04.2013

Am letzten Tag haben wir uns in der Schule zu einem gemeinsamen Frühstück getroffen. Das war auch gut geplant und typisch holländisch. Wie wir alle aus den Gastfamilien schon kannten, gab es Schokostreusel und Käse auf weichen Brötchen (sehr lecker). Als Abschiedsgeschenk haben wir noch Fotos von den Austauschpartnern und uns bekommen und einen Anhänger und durften beim „Abi-Ulk“ zuschauen oder sogar mitmachen. Um 12:00 haben wir uns dann schon auf den Heimweg gemacht, erschöpft, traurig aber auch glücklich und mit einem guten Gefühl einer wundervollen Woche.:)

 

 Johanna Baumann