23.06.2011

Workshop der Technischen Universität Clausthal am GBE

Am 22.06.11 eröffnete sich für den Physikkurs auf erhöhtem Niveau der derzeitigen Qualifikationsphase 1 die Chance, sich einen interessanten Einblick in das technische Studium an der Universität Clausthal zu verschaffen.

In einer kurzen Vorstellung dieser Universität durch zwei der dort tätigen Professoren erhielten die Schülerinnen und Schüler einen Überblick über die Möglichkeiten des Studiums in Clausthal. Zu den überzeugenden Vorteilen dieser Universität zählen nicht nur das breitgefächerte, in drei Schwerpunkte aufgeteilte Studienangebot (auch für weibliche Bewerber, welche immerhin schon ein Drittel der aktiven Studenten dort stellen), sondern auch die intensive Betreuung jedes Studierenden, bedingt durch die relativ kleine Studentenanzahl. Zudem machen vielseitige Freizeitangebote insbesondere im Bereich Sport die Universität auch international attraktiv, sodass bereits ein Drittel der Studenten aus dem Ausland stammt.

Nach einer kurzen Einführung bezüglich der chemischen Speicherung elektrischer Energie in Form von (Luft-) Batterien, Akkus und Brennstoffzellen, wobei die Entwicklung erneuerbarer Energie in den Vordergrund trat, ging der Workshop dann in den praktischen Teil über, als die Schüler nun selbst eine Batterie konstruieren durften: Aus einzelnen Materialien wie z. B. Dichtungsrahmen, Schrauben und natürlich den für die Batterie notwendigen Magnesiumplatten und mit weiteren beschichteten Metallplatten wurde eine Batterie erstellt, deren Funktionsfähigkeit natürlich noch überprüft werden musste. Nachdem die Gefahr eines Kurzschlusses ausgeschlossen werden konnte, wurde die Zelle mit einer Elektolytflüssigkeit befüllt, wobei sich herausstellte, ob das Gehäuse fest genug verschraubt wurde und schließlich die einzelnen Zellen in Reihe geschaltet, damit sich die Spannungen der einzelnen Elemente jeweils addieren. Die Testfahrt eines Elektroautos war somit vorbereitet. Nach Anschluss der Brennstoffzellen zeigte sich, dass das Experiment zumindest teilweise erfolgreich war:

Das Elektroauto kam ins Rollen – wenn auch mit noch sehr geringen Geschwindigkeiten.

Das System dieser Energiespeicherung und -bereitstellung scheint also noch verbesserungswürdig... die Optimierung dieser aus regenerativen Energien gewonnenen Leistungsfähigkeit ist nun Aufgabe der potentiellen Studenten!

Julia Schröder, Rebecca Schütte

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